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vfat-Partitionen per Hand einbinden

In Linux on 7. Dezember 2007 at 1:23

Eine Frage, die häufig im Forum auftritt ist, wie man fat32-Partitionen einbinden kann. Normalerweise übernimmt der HAL-Daemon diese Arbeit, allerdings kann es sein, dass es manchmal zu Fehlern kommt. Gerade wenn die Windowspartition nachträglich erstellt oder geändert wurde.

Um eine Partition händisch hinzuzufügen, muss diese in der /etc/fstab eingetragen werden. In dieser Konfigurationsdatei werden die Eigenschaften der Partitionen/Laufwerke auf die Linux zugreifen soll, definiert.

Zunächst richte ich den späteren Mountpunkt ein, also das Verzeichnis, worüber die Partition später angesprochen werden soll. Da das Verzeichnis /mnt schon besteht, für eben solche Zwecke, nutze ich es auch gleich.

  • sudo mkdir /mnt/windows

Die Bezeichnung für den Mountpoint (Einhängpunkt) kann natürlich individuell geändert werden. Dessen genaue Bezeichnung muss aber in der fstab übernommen werden.

Als nächstes trage ich die Partition in der fstab ein. Dazu muss ich sie mit root-Rechten öffnen, das Ganze erfolgt in der Konsole:

  • sudo vi /etc/fstab

Den Editor vi kann man natürlich gegen den seiner Wahl ersetzen.

In der fstab wird dann folgende Zeile hinzugefügt:

/dev/hda1 /mnt/windows/ vfat users,noauto,defaults 0 0

Die Bezeichnung /dev/hda1 muss natürlich auf das eigene Verzeichnis eingestellt werden.

Dieser Eintrag kann auch noch auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden:

  • users = jeder user darf mounten und umounten
  • user = nur der user, der gemountet hat, darf umounten
  • noauto = Partition nicht automatisch einbinden
  • auto = Partition automatisch beim Booten einbinden

Wenn ich dann die Partition nutzen will, binde ich sie mit folgendem Befehl ein

  • mount /mnt/windows

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